Zusammen
gekommen sind wir durch die WenDoAusbildung.
Was uns verbindet ist der Protest gegen Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit.
Uns als Trainerinnen der eigenen Schwächen bewusst zu sein, um sie nicht auf Kursteilnehmerinnen zu übertragen.
Wie alle Menschen tragen wir Verletzungen in uns. Wir arbeiten daran, sie in Stärke umzuwandeln.
Um eigene Erfahrungen reicher begleiten wir andere Menschen auf ihrer Suche nach dem eigenen Weg zum stark sein.
Silke
Über mich
Als Zimmerin auf Wanderschaft merkte ich, dass es nicht nur darauf ankommt, was ich weiß und handwerklich umsetzen kann, sondern was ich mir zutraue.
Wie ist mein Blick auf mich selbst? Auch in der Selbstverteidigung ist diese Frage entscheidend:
Traue ich mir zu, mich mit meinem eigenen Körper und meiner Geisteskraft zu schützen und mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen?
WenDo für mich
Im WenDo geht es um Grenzen, aber auch um Grenzverletzungen. Neben Scham und Hilflosigkeit erzeugen diese oft Zorn. Ein Gefühl, das in unserer Gesellschaft bei Frauen und Mädchen kaum geduldet wird.
Ich lernte, dass gerade Wut mich stark macht, für meine Ziele zu kämpfen.
Wut vergißt nie.
Sie bricht das Gefängnis
das Schweigen erschafft.
Die erstickende Fremdschuld
im Körper eingeschlossen.
Sie verteidigt die Würde,
gibt Recht eine Stimme
öffnet Türen
zu neuen Begegnungen.
Maria
Über mich
Am Anfang meines Psychologiestudiums habe ich erkannt, dass ich junge Menschen dabei unterstützen will, sich aus einem gedanklichen Käfig zu befreien. Dieser Mission folge ich als Animateurin interkultureller Begegnungen. Meine Begeisterung für WenDo knüpft an das Freiheitliche in mir an.
Ich vertraue auf meine Gefühle und Intuition. Meistens liege ich dabei richtig. Als Kind ausgelacht wegen meiner Andersartigkeit, gehe ich als Erwachsene diesen Weg bewusst weiter. Ich möchte andere Menschen dabei unterstützen, sich in ihrer Einzigartigkeit geerdet und wertgeschätzt zu fühlen.
WenDo für mich
WenDo war für mich eine Offenbarung. Seit dem ersten Mal, als ich aus der Tiefe meines Seins schreien durfte, wusste ich, dass ich es weitergeben will.
Der Schwerpunkt im WenDo liegt für mich auf der Rückkehr zu sich selbst – Vertrauen auf eigene Gefühle, eigene Einschätzung der Situation. Eigenes Recht darauf, so zu sein wie ich in meinem Inneren fühle, und es so nach außen zu tragen. Jeder Mensch ist anders, jede Situation ist anders, jedes Mal brauchen wir eine etwas andere Lösung. Und jede von uns ist in der Lage, eigene Lösung auszuarbeiten. Für mich heißt WenDo die Menschen zu ermächtigen, auf sich selbst zu vertrauen und den eigenen Weg zu gehen.